2008-08-11

Tag/Day 3 auf der/on NORWEGIAN JEWEL in Dover, England

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Die Nacht schlafe ich schlecht.

Ich überlege mir schon, welche der NCL-Cruises ich stornieren könnte, um das Budget zugunsten von HAL freizuschaufeln. Bei realistischer Betrachtung: so einfach wird das ganze dann gar nicht, wenn man nicht auf Reisen verzichten will. HAL ist doch eine andere Preisklasse und so toll sind deren Innenkabinen nicht, wie bei NCL...

Zwischendurch wache ich auf, weil es aus dem Bad pfeift und ich zur Vacuum-Spülung gehen muss, um sie zu betätigen. Danach ist wieder eine Zeitlang Ruhe. Das ganze mache ich begrenzt mit und beschließe doch herumzustreunen, um Bilder zu machen...









Die Lage der Geschäfte hat mich doch überrascht: Am Heck von Deck 7. Dort ist auf der NORWEGIAN PEARL und auf der NORWEGIAN GEM die Bliss-Ultra-Lounge.



Während auf der NORWEGIAN PEARL das Internet-Café auch hier im Gang ist, war auf der NORWEGIAN GEM kein Platz mehr bei den Bildern.











Da die Freitreppe hier an der Wand ist, sind Wii-Wettbewerbe im Atrium nicht möglich.





Übrigens treffe ich hier auch auf ein sehr nettes Crewmitglied. Als ich sie frage, ob es eine Wechselmachine gibt, sagt sie nein und bietet mir an, dass sie mir den 20 USD-Schein wechselt. Damit hätte ich jetzt nicht mit gerechnet.



FYZZ ist an der Stelle, an der auf der NORWEGIAN PEARL und GEM die Geschäfte sind.







Schwer beeindruckt bin ich von den Karaoke-Räumen.





Und hier der Platz, auf dem Wii gespielt wird...





Die Garden Cafés auf den anderen beiden Schiffen gefallen mir persönlich besser.







Und die Kinder finden ihren Bereich am Anfang des Zugangs und nicht am Ende.





In der Bibliothek gibt es sogar einen Schrank mit deutschsprachigen Büchern. Allerdings wohl keinen der gerne ordnet...

Die Spinnaker-Lounge ist im Gegensatz auf den Schwesterschiffen NORWEGIAN PEARL und GEM sehr dezent ausgefallen.







Und während ich herumlaufe, laufen wir bereits in Dover ein.





Hier im Mamas Italienischem Restaurant sieht es mir zu "ordentlich" aus. Das war einfach chaotisch schön im Il Cucina auf der NORWEGIAN GEM.

Ich lege mich nochmals etwas hin und geht es zum letzten Morgenmahl...

Das Angebot wie üblich leicht reduziert.









Das Fazit wäre jetzt: Lass uns schnell von Bord gehen...

... wenn nicht diese beiden Jungs gewesen wären, die uns am letzten Tag bedient haben.

Wo wart ihr bloß an den anderen Tagen???



Jackelou und I Made waren unsere Jungs, die für uns die extra Meile gegangen sind.

Wir haben deutsche Speisekarten auf Anfrage bekommen, ohne dass wir nochmals nachfragen mussten.
Brunos Mutter wurde selbstverstänlich als erste bedienst und stets korrekt mit "Madame" angeredet.
Selbstverständlich wurde Kaffee ohne Nachfragen nachgeschenkt. Eine Kanne zum Selbstnachgießen kam erst, als man merkte, dass der Kaffeekonsum bei uns am Tisch höher ist und mehr Gäste bedient werden mussten.
Bitte und Danke gehörten zu ihrem Wortschatz.
Sie haben gelächelt, sie waren freundlich und zuvorkommend und vor allem eines:

Sie hatten ein freundliches Wort für ihre Gäste - so wie ich es von NCL her bislang kenne.

Etwas, was überhaupt nichts kostet: ein Lächeln, ein paar nette Worte wurden für diese Mini-Cruise wohl mit den T-Shirts zusammen eingespart.

Die zwei haben dafür gesorgt, dass ich meinen Glauben an NCL doch noch nicht ganz verloren habe.

Die Ausschiffung erfolgt recht unspektalär: Da es keinen Gepäckservice gibt, müssen wir alles selbst tragen. Unten wartet der Busshuttle, bei dem wir sicherheitshalber nachfragen, ob wir warten, bis dass der Bus voll ist. Zum Glück haben wir einen sehr netten Fahrer, der uns fragt, ob wir eine Fähre bekommen müssten und meinte, dass wir um diese Zeit max. fünf Minuten warten und ggfls. auch alleine schon fahren würden.

Wir verabschieden uns von dem Schiff auf dem gegenüberliegenden Prince of Wales Pier.



Die Burg muss bis zum nächsten Mal warten. Sorry.



Insgesamt muss man sagen, haben wir unser Ziel erreicht.

Wir wollten mal Brunos Eltern für eine Kreuzfahrt auf offenem auf einem großen Schiff begeistern.
Das ist uns gelungen.

Dass wir sie vielleicht nicht für eigenständige Pläne mit NCL begeistern konnten, lag unter anderem daran, dass der vielbepriesene deutschsprachige Gästeservice einfach "verweigert" wurde.

Für uns als Past Passenger von NCL ist die Entwicklung auf der Reise schlicht und einfach enttäuschend gewesen. Vieles, was wir gerade bei NCL als sehr positiv wahrgenommen haben, gibt es nicht mehr. Für uns ist NCL fast schon wie eine von vielen geworden.

Das ich jetzt keinen Cruise Reward mehr gekauft habe, kann schon als Zeichen verstanden wissen, dass ich mir mittelfristig eine neue Heimat suche. Ich brauche einfach die tollen Crewmitglieder, die ich auf dieser Fahrt einfach zu sehr vermisst habe. Ich brauche ein wenig Eleganz, die sich in den Uniformen wiederspiegelt und ich brauche eine Atmosphäre, in der ich mich rundum wohlfühle.

Hoffentlich war es ein einmaliger Ausrutscher und wird kein Dauerzustand!



Insgesamt war es eine tolle Reise, die wie üblich zu kurz war. Das sieht man uns wohl an!

In diesem Sinne: bis zur NORWEGIAN JADE. Schlimmer als in den Berichten über die Nordkap-Fahrt kann es ja nicht mehr werden. Ich denke, dass ich meinen persönlichen Tiefpunkt schon erreicht habe und es nur noch aufwärts gehen kann. Und wenn nicht: dann werdet es hier lesen.

Bis Bald!
HeinBloed

2 comments:

  1. Oha... Das klingt insgesamt nicht wirklich überzeugend. Hatte beim zweiten Mal auf der Pearl auch schon einen leichten Qualitätsabschwung feststellen können. Hoffe, dass sich das jetzt nicht flottenweit breit macht... Bin gespannt, wie es auf der Jade wird. Zumindest im Nachhinein werde ich da auch bloggen. Habe mir das mit Deinem Blog abgeguckt und einen eigenen aufgemacht...
    Dennoch: Dein Bericht war wieder sehr aufschlussreich und gut geschrieben. Wäre ja schön, wenn NCL den mitlesen würde...
    Viele Grüße,
    Alexander

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  2. Vor ziemlich genau einem Jahr war ich mit meinem Sohn Jan auf der Jewel (Minisuite). Da muss sich ja allerhand zum Negativen verändert haben. Das wäre sehr schade, bliebe dies ein Dauerzustand. Jan und ich haben uns auf diesem Schiff überaus wohl gefühlt, ganz anders als auf.... (aber lassen wir das).
    Ich hoffe, daß es auf der GEM im nächsten Sommer wieder so ist wie auf der JEWEL im August 2007.
    Grüße von daheim
    Uwe

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