2008-08-10

Tag/Day 2 auf der/on NORWEGIAN JEWEL in Amsterdam, The Netherlands

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.

BUT - Some parts of this day will be explained in English as well.



Voriges Jahr waren wir bereits mit der JEWEL in Amsterdam. Allerdings mit der JEWEL OF THE SEAS. Daher waren wir diese Position gewohnt, die dadurch erreicht wurde, dass sie zunächst im Nordseekanal drehte und dann rückwärts am Cruise Terminal anlegte.



Last year we went with the Jewel, but JEWEL OF THE SEAS already to Amsterdam. So we know that she first turned around in the Northsea-Canal before she berthed backwards to the Cruise Terminal.

With the NORWEGIAN JEWEL we went 2/3 of the way in the Northsea-Canal to the turnaround point in front of Java-Island. But then she get back backwards to the Central Station Area and berthed forwards to the Cruise Terminal.



Auf der NORWEGIAN JEWEL sind wir die Strecke bis zum Wendepunkt bereits zu 2/3 gefahren, bevor wir wieder rückwärts zum Hauptbahnhof fuhren und dann vorwärts am Cruise Terminal angelegt haben.

Da wir erst um 09.00 Uhr zum Ausflug erwartet werden, gehen wir um 07.30 Uhr zur Restaurant-Öffnung zum Frühstück.

Wir sind mit die ersten Gäste und bitten daher um einen Tisch am Heck.

Das führt zu einer gewissen Diskussion, die wir nicht weiterverfolgen können.

Der Körpersprache nach zu urteilen, hat sie wohl gerade den Oberkellner gefragt, ob er uns nicht erklärt hätte, dass oben im Garden Café ein Selbstbedienungsrestaurant geben würde und warum wir ausgerechnet im Heckbereich frühstücken wollten - und überhaupt...

Damit sie nicht zweimal rennen muss, sage ich ihr direkt, dass wir zwei Speisekarten in Deutsch bräuchten. Danach werde ich wieder belehrt, dass wir uns auf einer Mini-Cruise befinden und es keine deutsche Speisekarten gäbe. Darauf hin habe ich mal wieder zurückgefragt, was sie eigentlich mit den deutschen Gästen auf den Ostseefahrten machen. Das was sie dann gesagt habe, habe ich wohl besser nicht verstanden.

Wir werden also zunächst platziert und dann kommt sie französischen Karten wieder und fängt mit mir an zu diskutieren, dass ich Französisch gesagt hätte.

Die Hilfskellnerin ist auch nicht unbedingt besser darauf und ich frage mich schon die ganze Zeit, ob das auch passiert wäre, wenn sie nicht die Casino-T-Shirts mit den Flügeln auf den Rücken gehabt hätten, sondern ihre klassische Uniformen. Engelhaft ist das Benehmen nicht. Und zum ersten Mal hat es NCL nicht geschafft durch Nettigkeit, Freundlichkeit und Lächeln einen verregneten Tag in einen Tag voll Sonnenschein zu verwandeln.

Leser, die mich kennen, wissen was kommt: Egg Benedigt auf Lachs.

Zunächst aber wie üblich das Gebäck.



Sie müssen den Lieferanten gewechselt haben. Bisher hatten sie fast französische Qualität, weil reichlich gute Butter verwendet wurde. Nun habe ich den Eindruck, dass sie mit ALDI-LIDL-Billig-Diät-Marmelade gebacken wurden.

Der Obstteller sieht fast so aus, wie wir es von NCL gewohnt sind. Nur wurden früher die Tellerränder gesäubert, bevor aufgetragen wurde. Das ist wohl auch eingespart worden. Meine Fahnen sind voll Obstsaft.



Wie man sieht ohne Lachs, weil unsere Kellnerin meint, dass wir nicht gesagt hätten, dass wir mit Lachs wollten. Die Wiedergabe der Diskussion erspare ich mir. Ich schlage vor, um die Situation zu entspannen, dass sie uns zwei Portionen bringen soll und wir uns dann zum Probieren uns das aufteilen. Mit der Lösung kann sie sich wohl anfreunden, um nicht vier Essen wieder zurückzubringen.

Ich komme mir allerdings ziemlich mies vor, weil ich ja Brunos Eltern davon überzeugen wollte, wie toll NCL ist und erlebe mein persönliches Waterloo.



Die Hilfskellnerin kommt mit einem Teller mit vier Egg Benedicts auf Lachs. Der Tisch ist für vier viel zu klein und sie versucht partout den Teller loszuwerden. Schade, dass sie nicht einfach stattdessen sich Vorlagebesteck schnappt und uns jeder einen auflegt. Sie lässt dann zu, dass wir uns selber vom Teller bedienen und meint nur "Wenn Sie unbedingt wollen...".

Da mein wichtigstes Ziel erreicht ist: Brunos Eltern lernen Egg Benedict auf Lachs kennen und wissen künftig wie wir unser Frühstück wollen, wenn wir sie am Wochenende besuchen, beschließe ich doch etwas Trinkgeld zusätzlich zu geben.

Die Hilfskellnerin lächelt uns seit dem immer wieder an und ihr sah man ein wenig die Enttäuschung an, dann wir am nächsten Morgen nicht in ihrem Bezirk sitzen.

Die Hauptkellnerin wirft mein Geld mit verächtlichen Blick auf die Servicestation und ich verstehe sofort: Sie hat wohl im Lotto gewonnen und macht das Kellnern nur noch hobbymäßig nebenbei, um sich ein wenig die Zeit totzuschlagen, weil NCL keine Ladies-Hostessen beschäftigt, zu deren Position sie sich berufen fühlt. Am nächsten Morgen ist sie im Nachbarbezirk unterwegs. Gäste, die sich in der Teekiste orientieren wollen, werden mit dem Blick gewürdigt: "Wie lange soll ich denn noch hier mit der Kiste stehen? Könnt ihr euch nicht endlich mal entscheiden??? Tee ist Tee!!!"

Das T-Shirt verleiht ihr immer so den Ausdruck, als ob sie bei easy.cruise gelernt hätte - oder wie ich mir das vorstelle.



Wir gehen von Bord und obwohl innereuropäische: Es findet eine Passkontrolle statt.

Ich habe auch nachgefragt wegen Personal- und Kinderausweise bei Reisen, für die Deutsche keine Reisepässe benötigen.

Hierzu klärt man mich auf, dass es NCL ziemlich egal ist, mit welchem Ausweis man sich beim Check-in ausweist und sogar Chancen hat auf das Schiff zu kommen...

... aber wehe, man hat ein Land erwischt, dass darauf besteht, dass man eine Liste mit den Reisepässen bekommt und dann bei der Überprüfung rauskommt, dass jemand keinen gültigen Pass hat. Das wird für denjenigen ohne Pass ziemlich teuer, wenn deswegen das gesamte Schiff nicht an Land gehen kann.

Deswegen besteht man darauf. Und als Beispiel nannte sie mir Warnemünde. Die deutschen Behörden gleichen die Passagierlisten vor Ankunft ab und sind da ziemlich empfindlich.

Auf dem Weg zum Ausgang werden wir schon auf die Angebote in Amsterdam hingewiesen.

Grachtenfahrten für nur 10,00 EUR statt 12,00 EUR.





Wir bekommen auf dem Weg noch Stadtpläne mit und werden auf den Amsterdam Cruise Pass für 27,50 EUR hingewiesen, mit dem man viele Attraktionen kostenlos besichtigen und auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann.

Da die Ausflüge jedoch nicht im Vorfeld im Internet angeboten wurden, haben wir alles privat arrangiert.

Im Internet fand ich Marius und sein Dagtoertaxi.

Für 125,00 EUR für vier Stunden wollte ich Holland erleben, wie man sich das durch die historischen Gemälde vorstellt.

Über das HeinBloed-Schild mussten wir lachen. Wegen der Domain heinbloed-on-tour.de hat Marius gedacht, dass es sich bei HeinBloed um eine Firma handelt, die auf Betriebsauflug ist.



NCL did not present any shore excursion in the internet so that we decide to make our own arrangements.

I found Marius' Dagtoertaxi in the internet.

For 125 EUR for four hours I wanted to experience Holland like I know from the old paintings.

We had laugh when we saw the sign for HeinBloed. Marius thought due to my domain heinbloed-on-tour.de that that's a company going on company excursion.

Marius is totally great as he knows exactly what I wanted to see like...




Marius war absolut klasse. Er spricht perfekt Deutsch und bietet übrigens auch sehr günstige Transfers zu den niederländischen Häfen an. wnacken: wir sollten uns überlegen, ob wir nicht ihn engagieren. Das ist günstiger als der ICE ab Köln, wenn man Tür-Tür rechnet!!!

Er bringt uns dahin, was ich sehen will.

Unser erster Rundgang erfolgte in Marken: Holland pur!!!



Our first stop was Marken: Pure Holland!!!

Only the weather was not good enough to stay longer as it started to rain.








Nur das Wetter spielte leider nicht mit, so dass wir wieder zum Wagen gegangen sind, bevor der Regen anfängt.

Durch Monnickendam ging es weiter. Es erinnert doch sehr an Delft.



We passed Monnickendam which remind me very much to Delft.

As it become colder and colder we decided to have some drink in Volendam (not on the VOLENDAM of HAL) and went to the Hotel Spaander which was very nice inside.






Weil es draußen immer kälter wurde, wollten wir etwas trinken und aufwärmen. Das Hotel Spaander in Volendam (nicht auf der VOLENDAM von HAL) bietet sich dazu an. Sehr gemütlich.

Und wer es mag sich in holländischen Trachten fotografieren zu lassen: direkt gegenüber ist es möglich.



And who loves to have some pictures in authentic Dutch folk dresses: just opposite of the hotel.

Marius told us that Volendam has a true "American-Cruiser-Infrastructure" with a lot of souvenir shops.






Marius hatte uns bereits vorgewarnt, dass Volendam bereits eine sehr "amerikanische Kreuzfahrer Infratruktur" aufweist: jede Menge Souvenirshops.

Wir fahren weiter nach Edam - der Käsemarkt findet allerdings immer nur mittwochs statt.









We continue to Edam - but the cheese market is only every Wednesday.

Originally we wanted to go to Zaanse Schans to see the windmills. Marius explained that the Zaanse Schans does only have the windmills for industrial purposes. The original purposes of the windmills is the uplifting of water to dry out the country. Therefore he suggested to go to Schermer instead which was brilliant idea.

Furthermore he told us that in Zaanse Schans everything is more made for "American Cruise Industry". While in Volendam all souvenir shops are integrated in the houses in the village in Zaanse Schans all stores are more like a mall with big coach parkings. We did not like it on our Caribeean Cruises either. And as Bruno's Mother has never been in Amsterdam we appreciated Marius' flexibility to make a small city tour through the city on the way back to our ship.




Ursprünglich war geplant, dass wir weiter nach Zaanse Schans fahren. Marius hat uns jedoch erklärt, dass es dort nur Windmühlen gibt, die für den industriellen Einsatz konstruiert wurden. Ursprünglich wurden jedoch die Windmühlen gebraucht um das Land trocken zu legen und Wasser nach oben zu fördern.

Als er uns erklärt, dass auch in Zaanse Schans alles auf die US-Cruiser aufgemacht ist: Große Souvenirläden mit Busparkpläten. In Volendam waren die Shops ja noch in das Stadtbild integriert.

Da Brunos Mutter noch nie in Amsterdam war, freuen wir uns über Marius' Flexibilität und beschließen auf dem Weg zum Schiff durch die Stadt zu fahren.

Der Eintritt in das Mühlenmuseum kostet 4,00 EUR und lohnt sich.





The admission fee for the Windmill Museum is 4 EUR and it worth.

When we get out you see the difference in the weather around.




Und als wir rauskommen sieht man wohl den Unterschied beim Wetter.

Durch kleine gemütlich holländische Dörfer, die aber alle nicht so heißen wie die HAL-Schiffe geht es nach Amsterdam...





Through little nice villiages whose names are not like the HAL-fleet we are heading to Amsterdam.

The first sight was the Rijksmuseum.




Das ersten, was wir zu sehen bekamen war das Reichsmuseum von außen.

Und natürlich Grachten.





And of course Grachten (Canals).

Like the paintings....




Wie auf den Gemälden der alten Meister.

Da in Amsterdam jedoch auch sonntags alle Geschäfte aufhaben, und in der Stadt dadurch Chaos herrscht, lassen wir zunächst auf die Java-Insel bringen. Ohne die Möglichkeit das Schiff zu fotografieren, wäre ich unglücklich.

Marius hat uns nichts zusätzlich für die Extra-Stadtrundfahrt berechnet. Falls ihr mal etwas sucht: auf jeden Fall. Eine bessere Tour und einen netteren Fahrer bekommt ihr garantiert nicht.


As all stores in Amsterdam were open there was only a traffic chaos in the city. We decided to return to the ship via Java-Island to do some shipspotting activities.

Although we had one hour more. Marius did not charge anything extra. It was a great tour and I would highly recommend you to book him if you like such countryside tours. There is no nicer tour and no nicer driver-guide.

Badankt en tot ziens, Marius!!! See you next time again!!! Bis bald wieder in Amsterdam!!!








In the Cruise Termianl you'll find all kind of souvenirs which you might missed.

The English comments will continue with leaving Amsterdam.




Falls man etwas "vergessen" hat: alles gibt es auch im Cruiseterminal.

Leider hat der Tsar's Palace bereits zu, so dass wir wieder ins Blue Lagoon gehen.



Der Artischocken-Dip ist nicht schlecht und die Nudeln sind auf jedem NCL-Schiff anders.









Mein Hackbraten war jetzt nicht so umwerfend, dafür der Nachtisch:



Sorry - falsches Bild - das war natürlich der Nachtisch:



Da ich extra Backbordseite gebucht hatte, war ich heilfroh, dass wir bis Ijmuiden nicht rückwärts fahren.

Wir setzen also nochmals an zum Drehen.

Was dabei passiert könnt ihr an einer der beiden Orten nachlesen, so kommentiere ich die Bilder hier nur in Englisch:

Kreuzfahrten-Treff


I am not a native English-speaker - and I am not a nautical professional.

So please apology if I am not able to describe the incident at the portside while NORWEGIAN JEWEL turned around in the Northsea Canal



The movement of water produced by NORWEGIAN JEWEL occured that the bulk ship MIDLIFE C lost her ropes.







She started to get out of control and to hit the quay.



Few minutes she had do all everything by herself before the boat which had the order to secure our turn-around saw the situation.











This was the last view from our balcony. That's my last comment in English.



Es ging dann wieder sehr schön raus an Amsterdam vorbei, wobei wir auch einem Flußkreuzfahrtschiff des Niederländischen Roten Kreuzes vorgekommen sind. Unten im Hintergrund.



Ich brauchte unbedingt meinen Schlaf, während Bruno und seine Eltern in der Spinnaker-Lounge die Ausfahrt nach Ijmuiden genossen haben.

Da unser Kabinensteward partout zwischen Ausfahrt in Amsterdam und Einfahrt in Ijmuiden das Zimmer für die Nacht herrichten wollte, wurde ich zwei Mal geweckt.

Ich habe dann meinen Nachmittagsschlaf abgebrochen und bin auch in die Spinnaker-Lounge gegangen.











Das kann ja noch heiter werden. Aber die Pflaster hinter dem Ohr haben Brunos Mutter sehr geholfen, die Fahrt zu genießen.

Zurück lagen dort die Abschiedscookies. Schade, dass man sie nicht auf einem Teller hingelegt hat. Ich habe das Fett auf meiner Decke nämlich nicht.



Abends geht es um 20.00 Uhr ins Le Bistro.

Die Zuzahlung kostet mitlerweile nur noch 15,00 USD, wobei für bestimmte Sachen 10,00 USD extra anfallen.

Der Assistent Maître ist im Smoking zugange, was eine absolute Wohltat nach den T-shirts ist und als er merkt, dass ich mein Gesicht beim Mitteltisch verziehe, bietet er mir sofort eine Sofaecke an.

Mit der Auswahl eines 58,00 USD-teuren Mosel-Rieslings sollten wir doch zu den "besseren" Gästen zählen.



Diese Suppe kannten wir bereits von der NORWEGIAN DREAM.

Was uns auffällt:

Unten wurde sie so bei der NORWEGIAN DREAM serviert: in einer schön gefalteten Serviette.





Die Rosenthal-Platzteller von Versace traue ich mich kaum anzurühren.

Ansonsten sind unsere beiden Kellner sehr nett und freundlich. Nur den Extra-Kick gibt es nicht, weil sie einfach zu viele Gäste haben. Anscheinend ist das Verhältnis zwischen Gästen und Personal herunterreduziert worden.

Die Schnecken bekomme ich bei anderen Reederein inkl. CARNIVAL auch ohne Zuzahlung...





Die kalte Fruits-de-Mer Platte wird so serviert. Leider ohne Extra-Teller. Leider verwendet man so klein gecrashtes Eis, das sofort schmilzt. Die letzten Bissen kann man nur noch aus dem Eiswasser fischen. Das Toast und die Butter werden gar nicht mitserviert.









Meine Entenkeule mit einer Scheibe gebratener Gänseleber auf Weiße-Bohnen-Ragout stammt aus der Französischen Bauernküche. Die Mettwurst, die extra Nennung in der Speisekarte findet, besteht aus einer Scheibe (links in der Mitte...)

Kleinigkeiten, die NCL von anderen unterschieden haben und die wir von der NORWEGIAN DREAM her kannten und mich (oder besser hier meine Grundschullehrerin Frau Pannen) besonders entzückt haben, wie z. B. die Hauben, die auf "un, deux, trois" abgenommen wurden, wurden leider abgeschafft.

Man sah sich leider nicht mehr in der Lage, diesen Service mehr anzubieten, mit "Rücksicht" auf die acht Engländer am Nachbartisch. Dazu später mehr.



Auch anspruchsvolles, wie flambierte Canard à l'Orange wie damals auf der NORWEGIAN DREAM gibt es nicht mehr.





Das Crèpe Suzette war leider amerikanisch süß, dass man es nicht essen konnte.

Wir hatten zum Glück zum Probieren noch eine Portion Erdbeermousse bestellt. Das war dann ganz erträglich "normal".





Während andere Tische noch den Käse im Wagen serviert bekamen, wurde uns das so serviert. Nichts mit Selbstauswahl. Wieder mit Rücksicht auf den Nachbartisch.

Kommen wir nun zu dem Nachbartisch und warum ich eigentlich so geladen war an dem Abend.

1. Er kam zu spät und trieb dann die Kellner, dass sie sich gefälligst beeilen sollten. Am Schluss hatten sie unsere zwei Kellner, eine vom Nachbarbezirk und den Assitent Maître und das bei einem Umsatz von... kostenlosem Eiswasser...

2. Sie haben sich benommen wie bei McDonald's - von der Lautstärke und von den Essmanieren: Bohnen und Pommes wurden mti den Fingern gegessen. Die hatten übrigens mehr Pommes als extra Side später gehabt, weil sie gar nichts mit den "normalen" Beilagen eines französischen Restaurants anfangen konnten.

3. Weil eben das Eiswasser nicht nachgeschenkt wurde, versuchte sich einer einfach an den Eiskübeln der anderen (in dem Fall uns) zu bedienen. Wir selbst wurden aber auch nicht mehr korrekt bedient, weil sie gar keine Zeit mehr hatten, zu gucken, wie es in unseren Weingläsern aussah. Auch wurde wohl der Pfeffermühlenservice abgeschafft.

Schade, dass man sich so "proletenhaft" benehmen muss, damit man "vernünftig" bedient wird. Oder besser: warum hat NCL das Personal im LeBistro reduziert und die Preise auch???

Im Grunde genommen ärgert mich am meisten, warum solche Leute für 69,00 GBP in der Mini-Suite belohnt werden und ich als Stammkunde abgestraft werde und die vollen Preise zahlen muss. Die Preispolitik von NCL Wiesbaden und London werde ich nie verstehen. Sie fangen immer extrem hoch an, um dann am Schluss alles zu verramschen. Die Gelackmeierten sind dann die treuen Stammkunden wie ich.

Wenn es darum geht das Preisniveau auf Mini-Cruises zu halten, dann sollte man sich ein Beispiel an P&O nehmen. Sie haben ca. 8 Fahrten im Jahr auf diversen Schiffen, fast immer auf der Route Southampton - Zeebrügge. Und fast immer ausverkauft. Unsere VENTURA-Fahrt haben wir zum günstigsten Zeitpunkt gebucht: beim Verkaufsstart. Seit dem sind die Preise noch nie gesunken.

Um 21.50 Uhr erreichen wir das Theater. Die Balkone seien reserviert, wir sollen uns was anderes suchen. Wir entdecken freie Plätze, aber da lässt man uns nicht mehr rein.

Es sollte ein Zirkusspektakel geben. Das Bühnenbild ist toll. Nur wissen wir leider nicht, wie es ausgegangen ist. Vielleicht spendiert ja NCL uns eine DVD, wenn sie das lesen.

Um 22.15 Uhr sind wir dann im Atrium, um etwas zu trinken. Ich bin jedoch sauer und gehe zur Rezeption. Zufällig ist dort die deutsche Rezeptionistin da, die mich auch sofort mit Soozy verbindet. Soozy nimmt mich mit meiner Kritik nicht ernst und erklärt mir, dass im Tagesprogramm ausdrücklich drin stand, dass man keine verspätete Zuschauer hineinlässt. Ich kann im Moment nicht widersprechen, da mein Tagesprogramm in der Kabine ist. Als ich später nachlese, steht dass drin, dass "Late Arrivals" nicht mehr eingelassen werden. Aber um 21.50 Uhr von "Late arrivals" zu sprechen, finde ich unverschämt.

Jetzt haben wir ja die richtige, die nur im falschen Moment und am falschen Ort ist, und nun alles abbekommt.

Auf die Frage nach deutschen Speisekarten und Programmen teilt sie mir mit, dass sie das schon ab 15 Gästen macht. Als ich ihr erkläre, dass Soozy im Theater gestern 15 Deutsche mit "Guten Abend" begrüßt hat, fällt ihr die Kinnlade runter. Sie begegnet mir, dass sie schon alle Deutschen an Bord kenne: alle drei, die gestern sich bei ihr vorgestellt haben. Ich zeige auf meine Mitreisenden und bitte sie, dass man mal nachguckt, ob ich vielleicht mein Manifest falsch ausgefüllt hätte. Kleinlaut gibt sie zu, dass sie künftig sich nicht mehr auf die Aussagen ihrer Kollegen verlässt (Rhetorischer Harakiri...). Als sie dann noch meint, warum ich denn mich nicht an der Rezeption gemeldet hätte, hat sie das Fass zum überlaufen gebracht: Muss ich mich künftig an der Rezeption bei jedem einzelnen Mitarbeiter vorstellen???

Eine stellvertretende Zahlmeisterin befreit sie für wenige Minuten von meiner Last. Nicht, dass sie aber auf die Idee käme, sich bei mir kurz zu entschuldigen, weil ihr die stellvertretende Zahlmeisterin wichtiger ist, als der Gast, der sowieso schon vor Wut kocht und stinksauer ist.

Als sie wieder aufblickt sieht man ihr Entsetzen im Gesicht: Ich bin noch da und noch nicht fertig.

Sie versucht die Speisekarten damit zu rechtfertigen, dass wegen Freestyle 2.0 alles neu sei und sie noch keine Zeit für die Übersetzungen hatte. Sie hätte besser zunächst einen Blick auf meine Bordkarte werfen sollen: Silver mit *** (keine Ahnung, was sie bedeuten...), d. h. der Kunde lässt sich nicht mehr mit Standardantworten für Erstkreuzfahrer abspeisen, aber offentlich findet sie im Moment nicht das Kapitel, was sie mit anspruchsvollen und schwierigen Stammgästen von NCL machen soll, die sich mit Standardantworten abspeisen lassen und Bescheid wissen. Meine Frage, was mit deutschen Gästen geschieht, die in der Ostsee mitfahren, bleibt unbeantwortet. Daher dauert bei uns alles länger: weil ich alles übersetzen muss...

Meine Stimmung war unten und ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht noch die eine oder andere gebuchte NCL-Cruise storniere.

Die Höhepunkte sollten noch kommen:

Mein Mineralwasser zum Abreagieren braucht 20 Minuten, obwohl das Java-Café nur zu 20% besetzt ist.

Last not least:

Bisher waren die Schiffs-Postkarten umsonst und lagen in der Info-Mappe.

Nun das:



Gute Nacht
und bin ich froh, dass morgen alles ein Ende hat.

HeinBloed

4 comments:

  1. Sorry you had another rainy day in NL.
    I already put some remarks in cruise-critics re your visit or better the cancelled visit to Zaanse Schans.
    The place is worth a visit and it is NOT true that it is built for american tourists.
    Almost all houses and windmills are originals from various villages of the Zaan region. They are rebuilt and renovated at their present place along river Zaan.
    Sorry to read your guide didnot bring you there.

    Next time let me know I will show you around.
    Best regards,
    Ine

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  2. Dear Ine:

    I was quite happy with our tour.

    If Zaanse Schans is the giant version of Madurodam I can still do it at another time. But to be honest: if it is rebuilt and compiled from all part of the Netherlands to have at on one place it sounds for me more like a theme park. And I was happy with the tour we made.

    Schermen as replacement for Zaanse Schans to see some windmills was just beautiful and we enjoyed the ride through the countryside.

    Amsterdam and the Netherlands has to offer much more than you can do in 5 hours.

    Our next cruise calling Rotterdam is on 21.05.2009. So again good reason to discover more.

    Regards,
    HeinBloed

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  3. Hi Tien.

    Schöner Bericht, eigentlich wie von Dir gewohnt. Aber der "Nachtisch" der war gut.

    Wie macht man immer so perfekt belichtete Bilder?

    LG

    Matthias (AIDART Pott)

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  4. Vielen Dank für das Kompliment.

    Die Kamera macht alles alleine. Allerdings hat sie leider Schwierigkeiten bei hellen Hintergründen (z. B. Fenster). Siehe Bild mit den beiden klasse Kellnern, was mich sehr ärgert, weil ich nicht daran gedacht habe, die Automatik abzuschalten.

    Gruß
    HeinBloed

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